| Rheinfelden | | Älteste Zähringerstadt in der Schweiz mit rund 10'000 Einwohnern. Im Jahre 934 erstmalig urkundlich nachweisbar. Um 1130 von Herzog Konrad von Zähringen zur Stadt erhoben. 1218 starben die Zähringer aus und 1225 wurde Rheinfelden freie Reichsstadt. 1330 pfändete sie König Ludwig der Bayer den Habsburgern. Damit wurde Rheinfelden österreichisch und blieb es fast ein halbes Jahrtausend. 1803 wurde Rheinfelden dann eidgenössisch. Aufschwung im Jahre 1844 mit der Gründung von zwei Salinen - die heute stillgelegte Saline Rheinfelden und die Saline Riburg. Mit der Salzausbeutung begann auch die Verwendung der einzigartigen Natursole zu Badezwecken. Heute Kurort mit vielen Hotels, Kliniken, Kurzentrum mit grösstem Sole-Schwimmbad in der Schweiz, Zigarrenindustrie, Keramikwerk und Bierbrauereien. |
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| Badisch Rheinfelden | | Rund 32'000 Einwohner mit grossen Fabriken (Aluminium, Chemie). Endpunkt der Güterschifffahrt. Hafenverkehr rund 170'000 Tonnen. Unterhalb das Dorf Warmbach zu Badisch Rheinfelden gehörend. |
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| Kaiseraugst AG | | Altes Fischerdorf. Durch den Rheinstau hat die Fischerei stark gelitten. In römischer Zeit war hier das castrum (Lager) einer Legion. Zwei römische Rheinbrücken (eine steinerne und eine hölzerne) überquerten den Rhein. Das Wort "Kaiser" wurde dem Namen vorangesetzt, weil sich die Gemeinde bis 1801 im unmittelbaren Besitz des österreichischen Kaiserhauses befand. Einmündung der Ergolz in den Rhein. Umschlagsstellen für Getreide und Baustoffe. |
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| Augst BL | | Augusta Raurica 44 v. Chr. als römische Stadt gegründet durch Munatius Plancus (Standbild im Basler Rathaushof). Die römische Stadt soll 30-40'000 Einwohner gezählt haben. Sie wurde im 4. Jahrhundert durch die Alemannen zerstört. 1582 begann man schon mit den ersten Ausgrabungen, die heute noch fortgesetzt werden. Das römische Theater mit Arena ist freigelegt und eine Sehenswürdigkeit. Daneben wurde von einem privaten Spender das genaue Nachbild eines römischen Wohnhauses erstellt, das gleichzeitig als Museum für die Funde aus der Römerzeit dient. |
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| Kraftwerk Augst | | Erbaut 1908-12. Ausbau in den Jahren 1991-94. Schleuse: je 110 m lang und 12 m breit. Höhenunterschied: 4,63 - 6,65 m. |
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| Schweizerhall | | Wichtige Industriesiedlung (Chemische Werke) und Sitz der Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen (im Besitz der Kantone). Salz wird in gelöstem Zustand (Sole) aus dem Erdboden hochgepumpt (Bohrtürme) und in grossen Pfannen zu festem Salz eingedampft. Das Salzvorkommen ist 1836 durch den deutschen Bergingenieur Karl Christian Friedrich Glenck beim "Rothaus" erbohrt und die Saline Schweizerhalle 1837 eröffnet worden. Schweizerhall deckt den halben schweizerischen Kochsalzbedarf. |
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| Auhafen BL | | Ein Teil der Birsfelder Hafenanlagen, 1937/40 erstellt. Seither mehrfach erweitert. |
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| Grenzach-Wyhlen (D) | | Mit schönem Strandbad. Deutscher Industrieort (zwei chemische Werke, Tapetenfabrik "Salubra"). Rund 14'000 Einwohner. Hier wächst an den Hängen der erste Markgräfler Wein. |
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| Waldhaus BL | | Hotel-Restaurant mit Grossgarten, im Hardwald gelegen. |
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| Birsfelder Hafen BL | | 1937/40 erstellt, seither mehrfach erweitert. Jahresumschlag - mit Auhafen zusammen - 3,9 Mio. Tonnen (1999). |
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| Kraftwerk Birsfelden | | Erbaut 1950-54. Gesamtkosten 145 Mio. CHF. Gesamtjahresproduktion ca. 477 Mio. kWh. Vier Kaplanturbinen zu je 30'000 PS Leistung. Höhenunterschied: 5,91 bis 9.28 m. Zwei Schleusen: 180 m bzw. 190 m lang, 12 m breit. |
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| Birsfelden B | | L Ca. 10'000 Einwohner. Die Birs aus dem Jura kommend, bildet die Grenze zwischen Baselland und Baselstadt. |
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| Eisenbahnbrücke | | Erbaut 1872/73 als einspurige Gitterbrücke - umgebaut auf moderne doppelspurige Wannenbrücke. Verbindung zwischen dem auf Basler Boden gelegenen Deutschen Bahnhof und dem schweizerischen Bundesbahnhof. Über diese Brücke wickelt sich auch der ganze Eisenbahnverkehr von und zu den baselstädtischen Hafenanlagen ab. |
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| Schwarzwald-Brücke | | Neuere Brücke umfasst National- und Stadtstrassen. Oberhalb der Schwarzwald-Brücke gehören zum natürlichen Uferbild die sogenannten Fischergalgen, deren Einrichtung einen Standbaum, einen Ausleger, das Netz, das Drahtseil und die Winde umfasst. Die zugehörigen Häuschen sind heute meist wichtiger als die Fangvorrichtung. Der berühmteste Galgen ist derjenige, von dem aus alljährlich der Wilde Mann am Vogel Gryff-Tag zu seiner Talfahrt startet. |
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| Museum Jean Tinguely | | Geschenk der F. Hoffmann-La Roche AG im Herbst 1996 an die Stadt und die Region Basel anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens. Das Museum ist dem Leben und Werk des 1991 verstorbenen Jean Tinguely gewidmet. Die Sammlung besteht hauptsächlich aus der grosszügigen Donation von Niki de Saint Phalle, der Witwe des Künstlers, aus eigenen Beständen der F. Hoffmann-La Roche AG sowie aus Schenkungen privater Sammler. Die Anlegestelle ist im Besitz der F. Hoffmann-La Roche AG. Seit der Eröffnung des Museums legen die Schiffe der Basler Personenschifffahrt fahrplanmässig an. |
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| St. Alban-Tal | | St. Alban mit Überresten der alten Stadtbefestigung (Letzimauer, St. Albantor). Dort, wo jetzt die St. Albankirche steht, gründete im Jahre 1083 Bischof Burchard von Hasenburg das erste der vielen Basler Klöster. Im malerischen St. Albantal begann im 15. Jahrhundert die Papierherstellung. Heute arbeitet wieder eine mittelalterliche Papiermühle: der Besucher des Papierhistorischen Museums darf aus der Bütte Papier schöpfen. |
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| St. Albanteich | | Einmündung des St. Albanteiches, einer Abzweigung der Birs. |
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| Basel-Stadt | | Rheinkm. 164,5-170.0. Mit knapp 170'000 Einwohnern drittgrösste Stadt der Schweiz. Schon 40 Jahre vor Christus befestigten die Römer den strategisch wichtigen Hügel auf dem heute das Münster steht. Als Augst von den Alemannen zerstört wurde, gewann Basel rasch an Geltung. Urkundlich wird es 374 nach Christus vom römischen Historiker Ammianus Mercellinus erstmals erwähnt. Der sich in majestätischem Bogen nordwärts wendende Strom trennt die Stadt in das linksrheinische Grossbasel und das rechtsrheinische Kleinbasel. |
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| Wettsteinbrücke | | Erbaut 1879, verbreitert 1939, neu errichtet 1995, so benannt zu Ehren des Basler Bürgermeisters Johann Rudolf Wettstein (1594 - 1666), der 1646 - 1648 am Westfälischen Friedenskongress die Unabhängigkeit der Schweiz vom Deutschen Reich erlangte. |
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| Waisenhaus | | Ehemaliges Kartäuserkloster, aus dem 15. Jahrhundert stammend, jetzt bürgerliches Waisenhaus. Dahinter die Theodorskirche aus dem 11. Jahrhundert, im Jahre 1420 neu erbaut. |
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| Münster | | Basels Wahrzeichen, das auf der höchsten Erhebung über dem Rhein in rotem Sandstein erbaut, weithin sichtbar das Stadtbild beherrscht. Auf älteren Fundamenten ("Heinrichsmünster" 1019) wurde Ende des 12. Jahrhunderts der spätromanische Neubau errichtet. Beim grossen Erdbeben von 1356 stürzte er zum grossen Teil ein und wurde im gotischen Stil ergänzt: die beiden Türme erfuhren ihre Vollendung im 15. Jahrhundert. Im Innern ist die romanische Struktur noch gut erkennbar. Von der Terrasse hinter dem Münster, der "Pfalz", bietet sich eine herrliche Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung. |
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| Weisses und Blaues Haus | | Weisses Haus (Wedelstoerfer Hof) und Blaues Haus (Reichensteinerhof), die bedeutendsten Gebäude aus der zweiten Hälfte des Dixhuitième. Errichtet 1763/70 nach Plänen von Samuel Werenfels für die Bandfabrikanten Lukas und Jakob Sarasin. Einst waren sie Zentren des geistigen und musikalischen Lebens. Dichter wie Lavater, Pfeffel, Klingler, Lenz u.a. waren Gäste. Dann auch Fürstlichkeiten wie Kaiser Josef II (1777). Der berühmt berüchtigte Graf Cagliostro wohnte längere Zeit als Gast im Weissen Haus. Höher, aber nicht immer willkommener Besuch beim Durchzug deutscher, österreichischer und russischer Truppen durch Basel (1815) waren der deutsche Kaiser Franz, Zar Alexander I und König Friedrich Wilhelm III von Preussen, Kaiserin Marie-Louise, die Gattin Napoléons I mit ihrem Sohn, Fürst Metternich etc. Im Blauen Haus befindet sich heute das Justizdepartement des Kantons Basel-Stadt. |
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| Martinskirche | | Älteste Basler Pfarrkirche, die 1287 auf älteren Fundamenten neu gebaut und nach 1356 weiter ausgestattet wurde. |
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| Mittlere Rheinbrücke | | Erbaut 1903/05 (Rheinkm. 166,64). Bereits 1225 wurde unter Bischof Heinrich von Thun hier eine hölzerne Brücke über den Rhein erstellt und verband das Dorf Kleinbasel mit der Stadt Grossbasel. Der Bau der Brücke kostete der Stadt viel Geld. Um Geldmittel für den Bau zu erlangen, wurde sogar der Kirchenschatz versetzt. Der Bau lohnte sich, die Brücke brachte der Stadt ihren wirtschaftlichen Erfolg. Die ungewöhnliche Bedeutung des Bauwerkes für jene Zeit muss immer wieder daran ermessen werden, dass es damals und für lange Zeit die einzige feste Rheinüberbrückung zwischen Bodensee und Meer war. Diverse Hochwasser beschädigten die Brücke immer wieder erneut. Vor allem die mit Holz gebaute Hälfte musste ständig erneuert werden. 1905 wurde eine vollständig aus Stein bestehende Brücke gebaut. |
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| Schifflände | | Der Bischof gewährte 1354 den Schiffleuten die Einrichtung einer Zunft. Etwa fünfzig Jahre später wurde das Zunfthaus direkt am Rhein errichtet. Die Zunft bestand aus zwei Tochterzünften, die sich dauernd in den Haaren lagen. Die Schiffer waren roh und grob und hatten einen schlechten Ruf. Sie verwendeten schwere, lange Lastkähne, um Güter bis nach Strassburg, Mannheim, Köln und zur Nordsee zu verfrachten. Auch heute ist die Schifflände Anlegeplatz, jedoch nicht mehr für Frachtschiffe. Zu allen Jahreszeiten können mit der Basler Personenschifffahrt Rundfahrten unternommen werden (rheinaufwärts oder -abwärts). |
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| Kleines Klingental | | Ehemaliges Augustinerkloster, vorbildlich restauriert 1937/38, in dem jetzt das Stadt- und Münstermuseum untergebracht ist. |
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| Johanniterbrücke | | Erbaut 1881/82. Umbau 1965/67. |
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| Dreirosenbrücke | | Rheinkm. 167.85. Gegenwärtig wird die alte durch eine neue transparente Brücke ersetzt. Sie wird auf zwei Ebenen einerseits den Stadt- und andererseits den Nationalstrassenverkehr fassen. |
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| Rheinhafen St. Johann | | Erbaut 1906/11 - erweitert 1935 (Rheinkm 168.0). Älteste Basler Hafenanlage am offenen Strom. Hinter den Hafenanlagen grosse Chemische Fabriken. Landesgrenze Schweiz/Frankreich (Rheinkm. 168.45) direkt unterhalb der Hafenanlagen St. Johann. |
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| Klybeckquai | | Erbaut 1924/26 (Rheinkm 168.5). Hauptlöschstelle für Tankschiffe. Tankanlagen grosser Mineralölfirmen. |
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| Wiesemündung | | Einmündung des aus dem Schwarzwald kommenden Flüsschens Wiese in den Rhein. |
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| Rheinhafen/Dreiländereck | | Station am berühmten Dreiländereck Frankreich, Deutschland, Schweiz, symbolisch dargestellt durch den bei der Hafeneinfahrt aufgestellten Pylon mit dem neueröffneten Restaurant Dreiländereck der Basler Personenschifffahrt. Heimathafen der Schiffe der Basler Personenschifffahrt. Hafenbecken I + II in Betriebsgemeinschaft mit den Basellandschaftlichen Hafenanlagen. Gesamtumschlagsverkehr der städtischen Hafenteile: 3,6 Mio. Tonnen (1999). Etwa 15% der gesamtschweizerischen Aussenhandelsmenge werden über die Rheinschifffahrt abgewickelt, womit die Wichtigkeit der Rheinschifffahrt für unsere Landesversorgung nachgewiesen ist. Mitten im Rhein, bei Rheinkm. 170 befindet sich die Landesgrenze Schweiz/Deutschland. Revierzentrale Gegenüber dem Dreiländereck. Regelung des Schiffsverkehrs mit Lichtsignalen durch den Hafenmeister. |
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| Weil am Rhein (D) | | Wird erstmals am 27.2.786 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen unter der Bezeichnung "Villa" erwähnt. Aufgrund jüngster Bodenfunde lässt sich vermuten, dass die Gemarkung bereits in der Römerzeit um 100 n. Chr. und früher besiedelt war. Weil gehörte zu der ehemaligen Herrschaft Rötteln (urkundlich in einem Stiftungsbrief des Basler Bischofs Burchard im Jahre 1103 verbürgt). Grenzstreitigkeiten und kriegerische Auseinandersetzungen begannen im 15. Jahrhundert. Erst im Jahre 1815 setzte etwas mehr Ruhe ein. 1929 verlieh das Staatsministerium der Gemeinde die Stadtrechte. Seitdem trägt sie den Namen Weil am Rhein. 1971 Eingemeindung des Rebortes Oetlingen und 1975 Eingliederung der Gemeinden Haltingen und Märkt. Beginn der wirtschaftlichen Bedeutung mit der Ansiedlung der Textilindustrie in den Jahren 1880/82. Sprunghafte Entwicklung von 860 Einwohnern im Jahre 1946 auf 27'000 Einwohner heute. Kulturelles und nasses Vergnügen vereint: Vitra-Design Museum und Laguna Badeland. |
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| Huningue (F) | | Hat schon im 5. Jahrhundert bestanden, denn als nach Clodwigs Tod die fränkischen Könige das Elsass in Gaue und diese wieder in kleine Gaue einteilten, gab es einen Hüningen Gau. Schriftlich wird Hüningen zum erstenmal 828 genannt. Basel liess in Hüningen die erste Kirche bauen, die St. Agatha Kirche. Die Einkünfte ermöglichten zusammen mit denjenigen von St. Martin und dem Kloster St. Alban in Basel den Wiederaufbau des aufgrund des Erdbebens zerstörten Klosters (1356). 1441 wurden Kirche und Dorf durch die Österreicher zerstört. 1475 setzte Karl der Kühne bei Hüningen mit Schiffen über den Rhein, um nach Deutschland zu ziehen. Hüningen kam während des dreissigjährigen Krieges glimpflich davon. Ludwig XIV liess Hüningen gegen den Protest der Basler durch den Festungsbauer Vauban zu einer starken Festung umbauen. Er feuerte als Blumengruss Hüningens einen Kanonenschuss in die Stadt Basel ab; die Kugel soll gegenüber dem Hotel Drei Könige niedergefallen sein, worauf diese Strasse den Namen Blumenrain erhalten haben soll. |